Viele Interessierte folgten der Einladung der GRÜNEN Bürgermeisterkandidatin

25 Interessierte kamen am Samstag zum Treffpunkt in die Untertorstraße. Die erste Station war die Senioreneinrichtung DOREAFAMILIE, wo die Gruppe von der Leiterin Elisabeth Pichal begrüßt wurde. Nach Informationen über die Einrichtung nutzten die Gäste die Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Gesundheitsexpertin der Grünen Bundestagsfraktion Kordula Schulz-Asche fragte nach den Auswirkungen, die Corona auf Personal und Pflegebedürftige hat und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

„Es ist erfreulich“, so die Leiterin Elisabeth Pichal, „dass sich die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie geringhalten. Durch persönliche sachlich fundierte Aufklärung des Personals sind mittlerweile alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Auch bestehen derzeit keine personellen Engpässe und die 116 Bewohnerinnen und Bewohner können sehr gut versorgt werden.“ Die Leiterin legt außerdem viel Wert auf den Erhalt und die Förderung der Selbstständigkeit der Seniorinnen und Senioren. Aber nicht nur die körperliche Selbstständigkeit steht im Fokus, denn durch gemeinsame Zeitungslektüre und Diskussionen um aktuelle Geschehnisse wird auch der Geist fit gehalten.

Auf die Frage der Bürgermeisterkandidatin Nathalie Ferko: „Was wünschen Sie sich im Umgang mit der Stadt?“ wurde besonders eine bessere Teilhabe – auch bei städtischen Planungen – und mehr Integration in das gesellschaftliche Leben in der Stadt hervorgehoben.

Gerade die noch mobilen Menschen brauchen eine angepasste Infrastruktur, barrierefreie Möglichkeiten für Spaziergänge oder auf dem Weg zum Einkaufen.

Die Hattersheimer Grünen erinnerten daran, dass bei der Planung der Grünanlage im Sarotti-Gebiet die Bewohnerinnen und Bewohner beteiligt wurden und auch der Kontakt zur Kita SchokoLaden hergestellt wurde, der erfreulicherweise bis heute besteht. Auch die Bank am Schwarzbach, die bereits im August 2014 von den Grünen gestiftet wurde, wird von den Seniorinnen und Senioren immer noch rege genutzt.

Am weiteren Rundgang beteiligte sich auch eine Rollstuhlfahrerin aus Okriftel, die über ihre Erfahrungen berichtete. Besonders die Unerreichbarkeit des Bahnsteigs wurde hier kritisiert. Die Unterführung der Bahn am Schwarzbach ist für Rollstuhlfahrer nicht zu empfehlen, ermöglicht aber zumindest eine sichere Nutzung mit Fahrrad oder Kinderwagen. Die Unterführung im Nex, die als Hauptweg vom südlichen Teil Hattersheims zur Innenstadt gilt, wurde gemeinsam mit dem Runden Tisch in der Siedlung geplant und ist auch mit Rollstuhl sicher zu passieren.

Zum Ausklang konnte bei Sonnenschein mit Kaffee und Kuchen weiter diskutiert werden.

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